Forschungsdatenmanagement an der Universität Osnabrück : Ein erstes Konzept - Projektbericht

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Titel: Forschungsdatenmanagement an der Universität Osnabrück : Ein erstes Konzept - Projektbericht
Sonstige Titel: Projektbericht
Autor(en): Gronwald, Marco
ORCID des Autors: https://orcid.org/0000-0002-5081-4390
Zusammenfassung: Seit dem Jahr 2005 hat sich das weltweite Datenvolumen alle zwei Jahre verdoppelt (theatlas.com, 2015). Während die Menge an digitalen Daten im Jahr 2016 noch 16.1 Zettabyte (ZB) betrug, wird ein Anstieg auf 163 ZB (de.statistia.com, 2017) bis 180 ZB (whatsthebigdata.com, 2016) im Jahr 2025 prognostiziert. Welchen Anteil daran Forschungsdaten haben, ist derzeit noch ungeklärt. Forschungsdaten sind Daten, die während des Forschungsprozesses entstehen oder Ergebnisse daraus sind (Kindling et al., 2013, S. 130). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) führte mit ihren "Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten" von 2015 aus, dass Forschungsdaten eine wesentliche Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten seien (DFG, 2015). Die Vielfalt solcher Daten entspricht hierbei der Vielfalt der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, Erkenntnisinteressen und Forschungsverfahren der MINT-Fächer als auch in den Geisteswissenschaften (Lindstädt, 2015, 2016; Neuroth, 2012). Zu diesen Daten zählen u.a. Messdaten, Laborwerte, audiovisuelle Informationen, Texte, Surveydaten, Objekte aus Sammlungen oder Proben, die während der wissenschaftlichen Arbeit entstehen, entwickelt oder ausgewertet werden. Methodische Testverfahren, wie Fragebögen, Software, Modelle und Simulationen können ebenfalls zentrale Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung darstellen und sollten daher ebenfalls unter dem Begriff Forschungsdaten gefasst werden (DFG, 2015). Die von diversen Institutionen geforderte Transparenz des Forschungsprozesses stellt zugleich die Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit von Forschung dar und ist grundlegend für die Qualitätssicherung der Wissenschaftskommunikation (Kindling, 2013, S. 138). Allerdings ist dies auf der Basis des konventionellen Publikationsverhaltens in der Wissenschaft nur in den seltensten Fällen möglich. Die Sicherung der Qualität, vor allem die weitere (Nach)-Nutzung von Forschungsdaten, wird dadurch erschwert. Erst wenn die Forschungsdaten zugänglich bzw. publiziert sind, wird die Möglichkeit geschaffen, die wahre, empirisch fundierte „Aussagekraft der auf dieser Grundlage ermittelten Erkenntnisse parallel zur methodischen Korrektheit und Logik in der Schlussfolgerung zu prüfen“ (Kindling, 2013, S. 138). Darüber hinaus erhöht die langfristige Bereitstellung von Forschungsdaten auch die Reichweite bzw. den Impact von Forschungsergebnissen oder gar die Zitationen der Wissenschaftler* signifikant (Piwowar et al., 2013).
Bibliografische Angaben: Projektbericht vom 19.04.2018
URL: https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-201911292285
Schlagworte: Forschungsdaten; Forschungsdatenmanagement; Umfrage; Projektbericht; Governancestruktur
Erscheinungsdatum: 29-Nov-2019
Lizenzbezeichnung: Attribution-NoDerivs 3.0 Germany
URL der Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
Publikationstyp: Verschiedenartige Texte [report]
Enthalten in den Sammlungen:UOS Hochschulschriften

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